So richtig auf Touren kommen

Meine Füße… Mein letzter kompletter Tag in Hamburg war wieder reichlich erlebnissreich. Trotz wirklich bescheidenem Wetter – als Trierer ist man das durchaus auch gewohnt – stand so einiges auf der Liste.

Da es den ganzen Tag durch geregnet hatte, hab ich den Tag dazu genutzt, an einer Stadtführung durch Hamburg teilzunehmen. 3,5 Stunden zu Fuß durch die Stadt und interessante Hintergrundinformationen zur Stadt erhalten. Und das theoretisch vollkommen kostenlos. Wie das? Im Starbucks am Rathaus hatte ich einen Flyer entdeckt, der auf die Tour – jeden Tag um 11 – aufmerksam macht. Die Tour ist komplett auf Englisch, da es für ausländische Touristen gedacht ist, aber als Deutscher ist man genauso willkommen. Die Reiseführer arbeiten rein auf Trinkgeld-Basis. Am Ende der Tour darf man gerne so viel wie man für angemessen hält – und wie es der Geldbeutel zulässt – ein Trinkgeld geben. Ich fand die Tour klasse und habe sie trotz Schietwetter genossen. Ich kann es nur jedem empfehlen. Die gleichen Touren gibt es auch in anderen europäischen Städten. Sucht einfach nach Sandeman Tours.

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Auf der Tour hatte ich einen netten Engländer aus Sussex kennengelernt, der aktuell in Göttingen arbeitet. So konnte ich nach der Tour mein Englisch weiter verwenden, um die Stadt zu zweit noch etwas weiter zu erkunden.

Am Nachmittag ging ich dann wieder allein auf Tour. Zeit etwas Gutes zu essen. Nach einer Weile hatte ich das Mama Trattoria gefunden.

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Sehr empfehlenswert. Ich hatte Spinat Ravioli mit Walnuss Pesto und danach einen Schokokuchen. Aber nicht irgendeinen. Wenn Ihr mal dort seid und Zeit habt, bestellt den. Unbedingt! Man wartet zwar 20 Minuten, aber dafür wird er frisch zubereitet und ist noch heiß, wenn man ihn isst. Und dazu ist er noch flüssig im Inneren. Ich sag nur, göttlich! Einfach genial.

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Nach der leckeren Pause bin ich weiter durch die Gegend spaziert und bin über ein Konzert gestolpert. Eine Bühne von Radio Hamburg und es spielten unter anderem Boss Hoss und Ivy. Sehr nett.

Und wie hab ich den Abend abgeschlossen? Auf dem Rückweg hab ich eine urige Lokalität gefunden – Cafe Paris. Die Räumlichkeiten haben echt was. Ganz leicht Richtung Jugendstil. Das Ninakind also spontan an die Bar gesetzt und den Abend genossen. Der Kellner – ein Kubaner, 3 Jahr älter als ich, der Elektrotechnik studiert hatte – empfahl mir einen Weißwein. So betrachtete ich das Gewusel um mich herum. Ein Cremant Aperol, 2 echt leckeren Macarons und einigen interessanten Gesprächen später wurde es Zeit ins Hotel zurück zu kehren.

Nun bin ich also endlich wieder im Hotelbett, erschöpft von dem erlebnissreichen Tag und der vielen Rumrennerei und freue mich so langsam auf die Rückkehr nach zu Hause. Hamburg ist schön und ich hab hier viel erlebt, freue mich aber wieder auf mein heimisches Bett. Großstadt ja, aber bitte nicht auf Dauer…

Morgen werde ich also noch ein paar letzte Punkte auf der Liste erledigen. Unter anderem wollte ich zur Kunstmeile und den Deichtorhallen. Aber genug dazu. Ich bin müde. Zeit zu schlafen. Morgen Abend geht es zurück in den Alltag.

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