Ich schreibe mir die Seele frei…

Dieses Zitat stammt aus einem der vielen Bücher mit Zitat-Sammlungen von meiner lieben Omi. Ich schätze meine Leidenschaft Zitate und Sprüche zu sammeln habe ich von ihr geerbt – und das oben genannte Zitat kann ich nur zu gut nachvollziehen.

Den heutigen Tag habe ich mit viel Räumen und Ausmisten zugebracht. Aus meinem Kleiderschrank habe ich sage und schreibe 2 Umzugskartons mit überflüssigen Klamotten aussortiert! Dazu gehe ich gerade wieder mit dem großen blauen Sack durch die Regale und Kisten und sortiere vieles Unnötiges aus. Wie immer ist das wahnsinnig befreiend. Es tut echt gut von Zeit zu Zeit sich von angesammelten Dingen zu trennen… Bei dieser Ausmistaktion bin ich dann über eines der Bücher von meiner Oma gestolpert. Sie hatte jede Menge Bücher von Hand vollgeschrieben und ich blättere gerne durch diese Sammlungen. In diesem Buch bin ich über einige Zitate gestolpert, die ich gerne teilen möchte. Mir zaubern sie immer wieder ein Lächeln ins Gesicht – vielleicht ja auch dem einem oder anderen da draußen.

Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten. (Jean Cocteau)

Das große Geheimnis ist, als unverbrauchter Mensch durch’s Leben zu gehen. Solches vermag, wer nicht mit Menschen und Tatsachen rechnet, sondern in allen Erlebnissen auf sich selbst zurückgeworfen wird und den letzten Grund der Dinge in sich selbst sucht. (Albert Schweitzer)

Kein Bild, kein Wort kann das Eigenste und Innerste des Herzens aussprechen wie die Musik; ihre Innigkeit ist unvergleichlich, sie ist unersetzlich. (Vischer)

Fange nie an aufzuhören, und höre nie auf anzufangen.

Das Herz des Menschen ist unberechenbar, nicht nur für die Wissenschaft, auch für ihn selber. Wir denken nach, fassen kluge Entschlüsse – unser Herz kümmert sich nicht darum, macht, was es will und uns einen Strich durch die Rechnung.

Nur der, der sich stündlich überwindet, der in jeder Stunde tausend Brände in seinem Herzen löschen muss, nur dessen Seele kann, wie immer auch sein Leben sei, hingebungsvoll, groß und fruchtbar sein, und nur so eine Seele ermisst das ganze Elend und das ganze Glück der Welt.

Nichts schwächt den Menschen derart wie Unentschlossenheit durch schier endloses Hin- und Herschwanken, dieses Sich-nie-entschließen-können, dieses Nichtwissen was man soll und will oder nicht will. Es gilt, damit endgültig Schluss zu machen. Das mächtigste Mittel hierzu ist ein zäher, starker, konzentrierter Wille.

Wenn die Schatten länger werden, und das Leben Dir verblasst, und du Rückschau hältst auf Erden, über das, was du gehasst, über das, was du gelitten, über das, was du geliebt, und wofür du hast gestritten, und was alles davon blieb – wirst du merken mit Erstaunen, wie dir alles teuer ist, und die Stimmen in dir raunen, dass es das ist, was du bist. (Schönwald)

Zwar fallen die Blätter, doch fällt nicht die Welt gleich zusammen. Im Inneren des Baumes sammelt der Saft sich für einen noch schöneren Frühling. Im Inneren des Menschen sammelt sich die Kraft für einen noch größeren Morgen. (Eberts)

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